Mein Werdegang

Als ich ungefähr 6 Jahre alt war fand ich heraus, dass ich über eine Art Hellwissen verfügte. Mit anderen Worten, ich wusste um Dinge, die anderen verborgen blieben. Da war dieses innere Urvertrauen und es gab da die wunderschöne sanfte Stimme in meinem Inneren. Für mich gab es überhaupt keinen Grund diese Dinge anzuzweifeln.

Bis zu  dem Tag an dem ich herausfand, dass eben genau dies  nicht jedem gegeben war.  Ich wollte bei den Erwachsenen auf einen Missstand aufmerksam machen, immer wieder und auch ziemlich direkt. Dabei konnte ich überhaupt nicht verstehen, warum mir keiner glauben wollte, dachte ich doch, jeder würde darum wissen. 

 

Da ich damals nicht aufhören wollte, darauf hinzuweisen, hatte dies natürlich so seine Konsequenzen. So fing ich an meine Umwelt stärker zu beobachten und infolge dessen mich selbst in Frage zu stellen. So unterdrückte ich die folgenden Jahre immer wieder die Eingebungen, bis ich selbst glaubte dass all diese Dinge nur Einbildung waren. Ich versuchte mich der Umwelt anzupassen um ja nicht aufzufallen.

 

Dann erkrankte mein  Vater an Asbestose.

Auf der Suche nach Wegen  der Heilung oder Verbesserung seines Gesundheitszustandes stießen meine Mutter und ich eines Tages auf Reiki. Wir besuchten einen Kennenlern-Abend,  an dem jeder, der wollte, eine Kurzanwendung mit Reiki wahrnehmen konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch nie davon gehört. Hand auflegen? Na ja, habe ich gedacht, was das wohl werden soll. Mein Vater war zuerst dran, ich wollte noch warten. Als ich sah, wie das Gesicht meines Vaters sich immer mehr entspannte, war ich sehr erstaunt. Zu diesem Zeitpunkt war mein Vater schon sehr von seiner Krankheit gezeichnet. Noch verblüffter war ich, als er sagte die Anwendung hätte ihm sehr gut getan. Dann war ich an der Reihe, und was soll ich sagen, es war um mich geschehen.

 

Meine Mutter und ich beschlossen noch am selben Abend, uns in Reiki einweihen zu lassen, um meinem Vater auf diese Weise helfen zu können. Von da an änderte sich alles.

 

Was als Hilfe für meine Vater begann, entpuppte sich schließlich und letztendlich  als der Weg zurück zur mir selbst. Schon sehr bald kamen die Eingebungen und Gespräche wieder zurück,  sehr sanft aber beharrlich und  ich begann Ihnen wieder zu vertrauen und zuzuhören. Während der Zeit, die mir mit meinem Vater blieb, war dies ein großer Segen und eine Unterstützung. Für uns alle. Für meinen Vater, meine Mutter und für mich.

Nachdem mein Vater gestorben war, fasste ich den Entschluss, diesem Weg weiter zu folgen. Ich fand heraus, wer da mit mir kommunizierte und lernte mehr zu verstehen und  mich auch damit wieder nach außen zu öffnen. Ich fasste eines Tages dann den Entschluss, auch  andere Menschen daran teilhaben zu lassen. Zu unterstützen und zu motivieren, wie ich wieder zu vertrauen.

Bis heute hat natürlich auch meine Entwicklung nicht aufgehört und geht stetig weiter. Natürlich auch bei mir mit sogenannten Höhen und Tiefen. Das Universum bietet unendliche Möglichkeiten zur Hilfe und Unterstützung. Diese sind so individuell wie es Menschen auf der Erde gibt. Das Universum arbeitet auf seine Weise. „Immer zum allerhöchsten Guten und zum Wohle aller Beteiligten“.

„Denn wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.“

Diese Zeilen aus einem Gedicht schrieb mir einst eine Freundin. Dies beschreibt genau meine Überzeugung. Es kommt ganz sicher, lässt man es nur zu, mit der Bereitschaft zur Veränderung.

Sucht wo ihr noch nicht gesucht habt!

Hört, wo die Ohren bisher verschlossen blieben!

Vertraut ohne Beweise!

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